RECAP Nachtentfalter Symposium 2026


Zwei Tage voller Austausch, Impulsen, Musik und vor allem ganz vieler toller Menschen. Das war das Nachtentfalter Symposium 2026.

FREITAG

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© Jonas Herting

Am Freitag öffneten wir die Tore des Charles Bronson und empfingen unsere Gäste:innen mit einem kleinen Buffet und einer tollen Eröffnungsrede von Verena Zimmermann als Geschäftsführung des Netzwerks, Nadia Schmidt vom Fachbereich Kultur der Stadt Halle und Christian Ordon von der LiveKomm.

Danach ging es direkt los mit unserem ersten Paneltalk „Stadt selber machen. Das Potenzial von Clubkultur und selbstorganisierten Orten für Stadtentwicklung“. Moderiert von Dörte Jacobi vom Freiraumbüro Halle diskutierten Michael Ziegenhorn vom ehem. VAK Leipzig, David Lampe vom Platzprojekt Hannover und Olivia von der Passage 13 darüber, welche Rolle selbstorganisierte Orte und Clubkultur für unsere Städte spielen können und warum es Räume braucht, in denen Menschen ihre Stadt selbst mitgestalten können.

Wenig später wurde sich auf dem Dänse Floor gegenüber gefragt was passiert, wenn sparen teuer wird und wie das Haushaltsloch mit Hilfe von Kulturförderung gestopft werden kann. Nadia Schmidt vom Fachbereich Kultur leitete durch die spannende Diskussion mit Marcel Sitz von HoPa, Prof. Dr. Christiane Dätsch von der Hochschule Merseburg, sowie Ulrich Möbius vom Peißnitzhaus und dem Gemeinschaftsamt. Danke für die spannenden Einblicke in die aktuelle Situation, die Herausforderungen der Kulturförderung und mögliche Wege mit den knappen Mitteln umzugehen.

Im Anschluss war beim Förder-Q&A mit Dörte Koch Raum fĂĽr all die Fragen, die euch rund um Fördermöglichkeiten und Anträge beschäftigten. Sie war selbst ĂĽber elf Jahre bei der Kulturstiftung des Bundes tätig und konnte euch hiermit mit einer groĂźen Expertise weiterhelfen.

Damit ihr auch ein kleines Andenken mitnehmen konntet, gab es drauĂźen einen Siebdruckstand von Mai Lai vom Moskaikfestival. Hier konntet ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen.

Auch im Keller des Charles Bronson gab es eine kleine Mitmachaktion. Du wolltest schon immer Mal herausfinden, welcher Verein, welches Kollektiv oder welcher Ort in Halle zu dir passt? Dann warst du dort genau richtig, denn das magische Szene Orakel🔮✨ konnte dir genau das verraten.

Mit 5 neuen Orten, ganz viel Wissen und einem bedruckten Beutel im Schlepptau, ging es als nächstes rüber in den OFFSpace. Hier wartete der letzte Programmpunkt auf euch. Im Panel „No Place for… Anspruch vs. Realität – Wie wird aus Haltung Allyship?“ diskutierten Julia von Nation of Gondwana, Stella und Nikolas von BYOU, Sabrina von fem*vak sowie Pauline und Isabel vom Büro für Leichte Sprache gemeinsam mit Moderatorin Luisa Zahn vom Kollektiv Zwischenräume darüber, wie aus Haltung tatsächliches Handeln werden kann, wo Anspruch und Realität auseinandergehen und was es braucht, damit Räume wirklich inklusiver und solidarischer werden.

SAMSTAG

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© Jonas Herting

Mit neu getankter Energie ging es am Samstag weiter. Die kleinen Eröffnungsreden von Lorenz Eberhard, dem Vorstand des Netzwerks, und Verena Zimmermann läuteten einen tollen Workshop-Tag ein.

Motiviert und gestärkt ging es nun rüber in das Charles Bronson, um bei dem Signal to Sound Tontechnik Workshop mit Kim Krimson Signalwege zu verstehen, Kabel und Anschlüsse kennenzulernen und im Anschluss sogar an eine Ukulele anzuschließen und ihren Klängen zu lauschen.

Ohne über die Kabel zu stolpern und mit einem neuen Ohrwurm ging es rüber zum „Legal Stress machen“ Workshop der Radikalen Töchter.

Unser Format „Crew gesucht?!“ zog ganz viele neue Leute in Halle an. Hier konnten sich Projekte und Kollektive vorstellen und boten die Möglichkeit das perfekte Kulturszene-Match zu finden. Egal, ob als Kollektiv, was Technikpersonen sucht oder als Newbie auf der Suche nach einer passenden Orga.

Das Dauerbrenner-Thema kĂĽnstliche Intelligenz fand im Skill Share Platz zum Thema „KI fĂĽr Verein & Veranstaltungsalltag – Antrag schreiben, Arbeit sparen?“ von MitgrĂĽnder Maxim M. Chubarov des exe.network aus Leipzig.

Gestärkt von Linsensuppe, ganz viel Kuchen und literweise Kaffee, startete dann die Aftershow Party im Charles Bronson gemeinsam mit der Kombüse und dem Party LAB. Von DJ Sets, bis Drag Bingo hin zu einer Liveperformance von ALS.OB, war alles dabei. Im Keller konntet ihr in einer entspannten Atmosphäre eure eigenen Visuals machen und im Hof gab es die Möglichkeit eure eigenen Sachen zu bedrucken gemeinsam mit „Stoppt die Bezahltkarte“ und „Fight Deportation Jail“. Und so ging ein Wochenende voller Austausch, Lernen, Vernetzung, Musik und Begegnungen langsam zu Ende.

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© Jonas Herting

DANKESCHĂ–N

Wir möchten an dieser Stelle vor allem Danke sagen. Danke an alle Speaker:innen, Moderator:innen und Workshopgeber:innen die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Perspektiven mit uns geteilt haben.

Danke an alle Teilnehmenden, die das Symposium mit Leben gefĂĽllt, Fragen gestellt, diskutiert, ausprobiert, gelacht und neue Kontakte geknĂĽpft haben.

Danke an den OFFSpace und das Charles Bronson, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und damit überhaupt erst ermöglicht haben, zwei Tage lang gemeinsam die Kulturszene zu feiern, zu hinterfragen und weiterzudenken.

Danke an die Kombüse, das Party Lab, alle DJs, die Drag Artists, ALS.OB, Stoppt die Bezahlkarte, Fight Deportation Jail und an das Accessibilty- und das Awareness-Team ohne die die Aftershow Party gar nicht möglich gewesen wäre.

Und natürlich ein riesiges Dankeschön an das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Halle (Saale), die Europäische Union und die Amadeu Antonio Stiftung für die Förderung unseres Projektes.

Ohne euch alle wäre das Nachtentfalter Symposium 2026 nicht möglich gewesen!💜🦋

Falls ihr noch Fragen, Anmerkungen oder generelles Feedback habt, dann meldet euch gerne bei uns.