DIE KONFERENZ FÜR MUSIK-, NACHT- UND CLUBKULTUR IN HALLE (SAALE)

Wir veranstalten am 02. und 03. Oktober 2026 in Halle (Saale) das Nachtentfalter Symposium 2026 im Charles Bronson Club und im OFFSPACE des Congrav e.V.
Als Fach- und Austauschformat bringt das Symposium Akteur:innen aus Veranstaltungsszene, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zusammen. In Panel Talks, Workshops sowie Diskussions- und Kennenlernformaten geht es um die Zukunft der freien Musik-, Club- und Nachtkultur.
Im Mittelpunkt stehen die Rahmenbedingungen, die eine vielfältige und nachhaltige Kulturszene braucht: Wie können Clubs, Livemusikspielstätten und selbstorganisierte Kulturorte trotz steigender Kosten und angespannter öffentlicher Haushalte langfristig gesichert werden?
Diskutiert werden außerdem zugänglichere und solidarischere Veranstaltungspraxis, der Abbau von Ausschlüssen sowie verlässliche Förder- und Arbeitsstrukturen. „Ich wünsche mir eine Kulturszene, in der Fürsorge nicht beim Publikum endet, sondern auch denen gilt, die all das möglich machen“, sagt Svenja Kluge, Vorstand des Netzwerk Musikveranstaltende Halle e.V., Projektkoordinatorin und Management des Peißnitzhauses Halle bei der Klangkarawane 2026.
Das Symposium schafft Raum für den Austausch zwischen Szene, Verwaltung und Politik und thematisiert die Rolle kommunaler Netzwerke und Nachtkulturvertretungen bei politischen Entscheidungsprozessen. Um langfristige Sicherheit zu fokussieren, lädt das Nachtentfalter Symposium 2026 ausdrücklich auch Politik und weitere Interessierte zum Austausch ein.
Den Abschluss bildet am Samstag, 03.10.2026, ab 21 Uhr eine Aftershow im Charles Bronson. Teilnehmende des Beteiligungsformats PartyLAB organisieren gemeinsam mit Kollektiven und Künstler:innen aus der Szene einen Clubabend mit Musik, Projektionen, Performance und interaktiven Formaten – zum Tanzen, Entdecken und Mitmachen.
Wir danken der freundlichen Unterstützung der Stadt Halle. Unser Projekt „Netzwerk Musikveranstaltende Halle – Aufbau, Beteiligung und Wirkung im Stadtgebiet“ wird aus EU-Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+) im Rahmen der CLLD-Strategie des Landes Sachsen-Anhalt konfinanziert.

